Erstes Herbstoutfit

Langsam wird es wirklich Zeit für neue Herbstgarderobe – Ideen habe ich auch schon viele – sogar teilweise gut abgelagerten passenden Stoff für die geplanten Ideen …. aber die Zeit und Muse fehlt im Moment.
Ich bin noch nicht richtig im Nähflow.

 

 

 

Wenn dann aber mal ein neues Stück entsteht, dass auch noch kombinationsfreudig daherkommt, möchte ich es gerne heute beim MeMadeMittwoch zeigen.

Aus einem wunderbaren Jersey – erworben bei einem Stoffmarkt vor ca 1 Jahr in Unna – habe ich einen Schnitt aus dem Buch „Näh Dir Dein Kleid“ von RosaP genäht.

Ich habe dazu das Carmenoberteil (allerdings ohne Naht im Vorderteil) mit dem weiten Rockteil mit angeschnittener Passe in Größe L genäht.  Im Taillienbereich habe ich je etwa einen cm seitlich weggenommen und auch unter den Armen je ca bis zu 3 cm.

Wie mir auf den Fotos sehr stark auffällt, muss ich im Rückenbereich beim nächsten Modell noch deutlich etwas verbessern.

Außerdem muss ich ein Folgemodell noch etwas verlängern – ohne Leggins wäre es mir doch etwas zu kurz.

 

 

 

Da es draußen doch sehr frisch ist, fiel mir irgendwann mitten in der Nacht  ein (da habt ihr auch immer die besten Ideen, oder ???) , dass meine erste selbstgestrickte Jacke auch dazu passen müsste …. und in der Kombi fühle ich mich sehr wohl ( das Problem mit der Raglantiefe bei dem Modell hatte ich ja schon hier geschildert).

 

 

Auch mit meinem neuen Tuch Angelique lässt sich das Kleid kombinieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit einiger Zeit habe ich mir angewöhnt aus Jerseyresten passende Pulswärmer zu nähen. Ich mag die einfach sehr gerne – und einer Frostbeule wie mir können die Ärmel nie lang genug sein.  Die Modelle nähe ich nach einer Gratisanleitung die ich irgendwann mal zu Beginn meiner „Nähkarriere“ online entdeckt habe – leider finde ich den Link nicht mehr – wenn ihn eine weiß, dann ergänze ich gerne).

 

 

 

 

 

 

 

 

Seid Ihr schon startklar für die kühlere Jahreszeit?

 

Fertig!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tadaa! Ich bin selbst von mir überrascht. Meine erste Strickjacke ist fertig und wurde bereits ausgiebig ausgeführt.

Gestrickt habe ich die Zopfmusterjacke von RosaP aus Drops Flora in Größe L. Etwas mehr als 250g wurden auf 3,5er Nadeln (2,5er (Saum) und 3,75er (Ärmel)) verstrickt.

Ich habe mir schon weitere Farben in meinen virtuellen Warenkorb bei lanade gelegt und warte auf den Supersale 😉

Da ich nicht wusste, wie eine Strickschriften liest, habe ich den Zopf falsch gestrickt, aber ich nenne es Design und glaube es fällt nicht auf wenn eine das Original nicht kennt.

Der Rock ist aus einem Reststück von Javro Stoffe  entstanden.

Ein paar Falten, hinten einen Reißverschluß und einen Formbund dran. Das Muster passt nicht an allen Stellen einwandfrei – die Stoffqualität hat es mir nicht so leicht gemacht. Ich hoffe, beim tragen fällt es nur eingefleischten Nähnerds auf.

 

 

Ein paar Fragen für weitere Jackenfolgemodelle habe ich noch. Hier bei der geballten Strickkompetenz bin ich wahrscheinlich an der richtigen Stelle und hoffe auf Ratschläge:

Wenn ich die Knöpfe schließe – was ich voraussichtlich eher selten tue ,dann sieht es leider so aus. Zu klein? Knöpfe an der falschen Stelle? Oder woran könnte es liegen?

 

 

 

 

 

Außerdem habe ich die Vermutung, dass die Raglantiefe zu groß ist, oder? Ideen wie ich das verbessere?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danke für Eure Tipps, Kommentare und ein besonderer Dank an Luise und Sylvia für die Organisation des FJKA. Ohne diesen Knitalong hätte ich mich wahrscheinlich nicht an eine Jacke getraut.

Jetzt weiß ich, dass es kein Hexenwerk ist und werde weitere Modelle stricken.

 

 

Tücher über Tücher

Bevor sich mein Strickwahn weiter ausweitet, möchte ich für mich – und vielleicht auch für die eine oder andere – meine bisherigen Tücher festhalten.
Ich bin selbst überrascht, wieviel ich in gut einem Jahr gestrickt habe!

Begonnen habe ich mit Arabian Nights von Drops in der im Muster angegebenen Kombination.

Ein für mich sehr guter Einstieg. Das farbenfrohe Tuch ist zwar in dem Sinne nichts Besonderes, lässt sich aber für mich super zu meinen Übergangs- und Winterjacken kombinieren und wurde daher schon häufig ausgeführt.

 

 

 

Anschließend habe ich mich an Jette gewagt. Auch dieses Tuch habe ich mit dem in der Anleitung angegebenen Garn gestrickt. Als Farben habe ich Marineblau und Graublau kombiniert. Jette trage ich gerne und häufig.

 

 

Danach wurde ich für meine Verhältnisse schon deutlich mutiger:

Drops 127-30 war meine nächste Wahl. Dieses Tuch in rot-meliert (Drops Alpaca)ist eins meiner Liebsten.

 

 

 

 

 

Daher habe ich diese Anleitung vor kurzem noch einmal in freundlichem schwarz gestrickt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun ging es mit einer rosa Diva weiter. Hier hat sich bei den Abnahmen noch der eine oder andere Fehler eingeschlichen. Aber welche Diva ist schon perfekt 😉

Das Tuch Foglia di Bardana trage ich leider sehr selten. Die Form und ich sind irgendwie nicht kompatibel – obwohl ich das Garn (Katia Cotton Cashmere in türkis) und die Farbe sehr mag.

 

 

 

 

 

 

Dann konnte ich dem Maschenfein Buch nicht widerstehen. Das Titelmodell Hinata ist meine erste Wahl. Durch Zufall habe ich quasi um die Ecke bei mir einen Woll-Laden entdeckt, der sehr hochwertige Wolle führt. Vor Ort und nach kompetenter Beratung habe ich das Tuch in Cumulus von Fyberspates (silvergreen und slate) gearbeitet.

Nach 7 Wiederholungen habe ich das Tuch beendet und es ist mir fast immer noch etwas zu groß. Es ist aber wirklich traumhaft leicht und trägt sich auch bei etwas wärmeren Temperaturen wunderbar.

 

 

 

Dann habe ich noch zwei Drachenfels-Tücher gestrickt. Meine Garnwahl hierbei ist BabyMerino von Drops.

 

 

 

 

 

 

Ich sage mal so, dass Strickfieber hat mich voll im Griff und ich habe noch viele Projekt in meinem Kopf-Stricktücherschrank.

Die Strickjacke macht Fortschritte

Puh, da habe ich glatt Termine geschwänzt. Ich bin so im Strickfieber, dass ich das eine oder andere einfach mal verdränge.

 

 

 

Bei RosaP ist schon das Finale des KAL,  aber fertig bin ich noch nicht. Beim Frühlingsjackenknitalong vom MemadeMittwoch wird der aktuelle Zwischenstand gezeigt.

Für meine erste Strickjacke bin ich echt überrascht, wie gut ich schon vorangekommen bin.

Es war bei Weitem nicht problemlos:

Zuerst habe ich die Blende ebenfalls so abgestrickt wie sie erscheint – da ich den Teil, wie die Blende in der RR gestrickt werden einfach mal überlesen habe.

Also alles wieder auf Anfang.

Das zweite große Problem ist, dass ich die Strickschrift falsch herum gelesen habe.

Mir war einfach nicht klar, dass die Reihen von der Seite aus gelesen werden, wo die Reihenangabe steht…. ich habe mal brav von links nach rechts gelesen. Nun ja, diesen Fehler habe ich einfach konsequent weiter gemacht und habe nun meinen kreativen eigenen Zopf 😉

 

 

 

 

Und ich schwöre, ich werde N I E wieder vergessen, von welcher Seite Strickschriften gelesen werden 😉

Vor der Ärmelwiederaufnahme hatte ich großen Respekt. Die Aufnahmen unter den Armen sind wohl noch verbesserungswürdig, aber die großen Löcher fusche ich noch irgendwie zusammen.

 

 

Da ich bei einem Pulswärmerversuch bereits einmal kläglich an einem Nadelspiel gescheitert bin, habe ich mir mit die Sockenwundernadeln in 2 Größen zugelegt. Damit komme ich sehr gut klar.

 

 

Außerdem bin ich immer wieder angetan vom Einsatz meines Reihenzählers. Nix mit Strichliste und Co.

 

 

 

 

 

 

Knöpfe habe ich auch schon gefunden.

 

 

 

 

Und einen passenden Rock zur neuen Jacke habe ich  auch bereits genäht 🙂

 

 

 

 

 

 

Alles in allem bin ich wirklich zufrieden und plane gedanklich schon weitere Projekte 😉

Der Versuch einer ersten Strickjacke

IMG_6987Bei der Annäherung 2016 habe ich noch steif und fest behauptet, dass stricken nun mal gar nichts für mich ist. Daran hat mich Siebenhundertsachen letztens noch erinnert.

Beim Nähevent Sewingbythesea im letzten Frühjahr hat KleineKringel mich dann überzeugt, dass ich es mit Tüchern vielleicht einfach mal probieren soll.

 

 

 

Von da an ging mein Strickwahn los. Inzwischen habe ich etwa 8 Tücher gestrickt die auch alle gerne getragen werden.

Eins meiner Jahresziele 2017 ist eine Jacke oder einen Pulli zu stricken.

Als ich dann den Aufruf letzte Woche zum FrühlingsjackenKnitAlong gelesen habe, dachte ich gleich, dass dies eine gute Chance ist.

Bei RosaP habe ich dann die neue Anleitung zur Jacke mit Zopfmuster gefunden. Da ihr Nähbuch auch eins meiner ersten war, dachte ich, ich probiere es zum Start damit auch.

Die Originalwolle ist mir für einen ersten Versuch zu teuer gewesen, daher habe ich mich für Flora von Drops in einem Rotton entschieden. Die Maschenprobe war vielversprechend und daher habe ich gleich losgelegt.

Bei den ersten Reihen des Musters habe ich prompt das TV dabei ausmachen müssen, da ich wegen der 3 verschiedenen Mustersätze, vielen Maschenmarkieren und Zunahmen in den Rückreihen völlig überfordert war.

Gestern konnte ich aber sogar dabei schon Fußball hören 😉

Da meine musik- und singbegeisterte Tochter im Moment auch regelmäßig DeinSong und TheVoiceKids (nachgeguckt, wer ist so blöd und setzt das auf einen Sonntag Abend!) schaut, kann ich mir gut vorstellen, dass ich das als Strickzeit nutzen kann.

Was ich mich aber die ganze Zeit schon Frage ist, welchen Denkfehler ich habe: Laut Anleitung müssen die Knopflöcher in die rechte Blende eingearbeitet werden. Die Jacke wird von oben nach unten gestrickt. Demnach wäre bei mir der Teil der rechten Maschen vorn, laut Fotos in der Anleitung aber die linken. Ich hab da glaube ich einen Knoten im Hirn. Da passenderweise auch noch zu dieser Jacke ein Knitalong stattfindet, reihe ich mich auch dort ein.

Je mehr Unterstützung umso besser;)

Auf Instagam poste ich immer mal wieder einen Zwischenstand und berichte über spontane Krisen oder hoffentlich auch Erfolge.

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